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“Hausbesuche” in Hohenhausen
Erinnerungen an alte Gebäude

 

 

 

 

Texte und Fotos von Iris Schön und Jörg Rügge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18. Januar 2009
Erinnerung an „Alt Hohenhausen“

 

 

 

 

Zum sechsten Hausbesuch konnte Iris Schön vom Heimat- und Verkehrsverein zahlreiche Zuhörer im Bürgerhaus in Hohenhausen begrüßen.

Siegfried Müller hatte einen kurzweiligen Vortrag mit zahlreichen Fotos von „Alt Hohenhausen“ vorbereitet. Die zumeist älteren Zuhörer beteiligten sich rege an der Diskussion und konnten eigene Anekdoten beitragen. So wurde an einige lokale Hohenhauser Persönlichkeiten erinnert wie das „Schloss-Mariechen“ , Römer Jüsken oder Hermann Tracht.

Siegfried Müller wußte auch über das erste Spritzenhaus in Hohenhausen, den Borghof oder die Dampfbäckerei Dannenberg zu berichten. Nach gut zwei Stunden endete dann dieser Hausbesuch.

 

Fotos gibt es beim Klick aufs Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

05. Oktober 2008
Amtshaus, Amtsgericht und Gemeindeverwaltung

 

 

 

 

Das Gebäude an der Rintelner Straße hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Dieses konnten die interessierten Bürger von Historiker Walter Otto beim vierten Hausbesuch des Heimat- und Verkehrsvereins Hohenhausen erfahren.

Das Amtshaus sowie das „Gefangenhaus“ mit Wohnung für den Amtsdiener wurde 1849 fertig gestellt. Das Amtsgericht zog im Jahre 1879 in das Gebäude ein und wurde 1968 geschlossen. Heute ist das Amtshaus, das als fürstliches Denkmal erbaut wurde, Sitz und Eigentum der Gemeinde Kalletal.

Neben dem Amtshaus stand das alte Hohenhauser Gefängnis und einige Zuhörer konnten sich noch an Justizoberwachtmeister Wilhelm Flöter erinnern.

Walter Otto berichtete auch über den Aufbau und Abriß des „Hitlerdenkmals“ zwischen Rathaus und heutiger Volksbank, sowie über die Rede des Diktators in Hohenhausen am jetzigen „Ententeich“.

 

Fotos vom Hausbesuch sehen Sie beim Klick auf dieses Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Juli 2008
Hohenhauser Mühlen

 

 

 

 

Es klappern in Hohenhausen zwar keine Mühlen mehr, aber es gibt noch zahlreiche sichtbare Anhaltspunkte an die Zeit, wo der Kallebach einst die Mühlenräder antrieb. In senem dritten Hausbesuch hat der Heimat- und Verkehrsverein Hohenhausen drei dieser Mühlen besucht. Der Referent Walter Otto konnte den zahlreichen Zuhörern den geschichtlichen Hintergrund dieser Häuser näherbringen. Dabei wurde auch so manche Anekdote über die einzelnen Hohenhauser Müller und die Streiche, die man ihnen gespielt hat, ausgetauscht.

Die Zeit der Mühlen ist in Hohenhausen zu Ende, aber die Erinnerungen daran sind noch lebendig, wie dieser Hausbesuch gezeigt hat.

 

Beim Klick auf dieses Bild gibt es die Fotos vom Hausbesuch.

 

 

 

 

 

 

 

 

06. April 2008
Das Timmeringsche Haus

 

 

 

 


Der zweite Hausbesuch in diesem Jahr, führte den Heimat- und Verkehrsverein Hohenhausen in das Bürgerhaus am Markt in Hohenhausen. Der Heimatforscher Walter Otto erzählte den zahlreichen Zuhörern etwas über die Entstehung des Hauses und über deren Besitzer.

 So wird der Vierständerbau erstmalig im Jahre 1589 urkundlich erwähnt. Sein erster Besitzer war der Pastor Heinrich Mandelsen. Seine Witwe mußte das Haus dann verkaufen und das Gebäude wechselte in die Familie Meiercord. Das Haus blieb bis 1920 in Familienbesitz, dann kaufte es der Kaufmann Heinrich Timmering. Viele ältere Hohenhauser Mitbürger kennen das Gebäude daher auch unter den Namen „Timmeringsches Haus“.
Im Jahre 1981 erwarb dann die Gemeinde Kalletal das Gebäude und baute es zum Bürgerhaus am Markt um.

Während des Referates gab es immer wieder zahlreiche Anekdoten über das Haus und über Hohenhausen zu berichten. So wurden aus den anfangs an gedachten 30 Minuten schnell 2 kurzweilige Geschichtsstunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

06. Januar 2008:
Die neuen Glocken machen Bim Bim Bim

 

 

 

 


Am Epiphaniastag begrüßte der Heimat- und Verkehrsverein Hohenhausen interessierte Bürger zu seiner neuen Rubrik Hausbesuche.

Nach dem Gottesdienst hielt Klaus Dippel einen interessanten Vortrag über die Hohenhauser Pauluskirche. Vor Ort berichtete er über den Umbau und die Erweiterung der Kirche im Jahre 1887, über die zahlreichen Renovierungen und Umbauten in der Kirche. Er wußte auch die eine oder andere Anekdote über die Kirchenglocken zu erzählen. So erhielt der Kirchturm im Jahre 1980 ein neues Glockengeläut. Aber auch die älteste Glocke der Kirche, aus dem Jahr 1446, erklingt für die Hohenhauser immer noch.

Bei der Renovierung 1979/80 wurden die Fundamente der wohl ersten Hohenhauser Kirche gefunden. Klaus Dippel zeigte die Umrisse dieses Gebäudes. Auch der geschichtliche Aspekt kam nicht zu kurz. So konnte er über die Gründung der Kirchengemeinde durch das Bistum Paderborn etwas erzählen aber auch über die Kirchenherren und über die Reformation in Lippe.

Die Organisatoren, Iris Schön und Jörg Rügge, gaben bekannt, dass am 6. April der nächste Hausbesuch stattfinden wird. Ziel ist dann das Bürgerhaus am Markt.

 

Beim Klick aufs Bild gelangen Sie zu den Fotos des Hausbesuches.

 

 

 

 

 

 

 

 

17. November 2007
Mit „Hausbesuch“ an ehemaligen Borghof erinnert

 

 

 

 

„Hausbesuche“ der besonderen Art hat der Heimat- und Verkehrsverein Hohenhausen in seinen Veranstaltungskalender aufgenommen. Mit der von Jörg Rügge und Iris Schön vorbereiteten Reihe soll jeweils am ersten Sonntag im Kalendervierteljahr an alte Gebäude und ihre Geschichte erinnert werden.

Zur Premiere hatte der Verein seine Mitglieder anlässlich des Jahresausklangs in das Pflegeheim „Mittendrin im Kalletal“ eingeladen und zwar aus gutem Grund: Genau dort, wo das neue Pflegeheim entstanden ist, stand einmal der Borghof, im Jahr 1573 errichtet und leider 1975 abgerissen. Mit Siegfried Müller, der in direkter Nachbarschaft aufwuchs und dort heute noch lebt, hatte man einen Referenten gefunden, der mit seinen Erinnerungen an zahlreiche Begebenheiten rund um den Borghof manches Schmunzeln bei den Zuhörern verursachte. So berichtete Müller von einem kleinen Bunker mit Feuerstelle, den er und seine Spielkameraden einst auf dem Gelände des Borghofes gebaut hatten. Dort wurden „Bolchen“ und Bratkartoffeln gebacken und zwar in einer Bratpfanne, die bei Baggerarbeiten im Jahr 2006 wieder auftauchte. Ebenfalls bei Erdarbeiten wurde die alte Grundmauer des Borghofes freigelegt. Ein Teil davon erinnert heute als Gedenkstein vor dem neuen Altenheim an die wechselvolle Geschichte des Borghofes. Nachdem Anja Ackermann den Vereinsmitgliedern die Räumlichkeiten des Pflegeheimes vorgestellt hatte, wurden beim gemeinsamen Pickertessen im „Café am Markt“ noch so manche Anekdoten und Dönekes zum Besten gegeben.